Meine Packliste für Radmarathons

Da ich gerne mal einen Radmarathon (meist in Form eines Brevets) fahre, hat sich über die Zeit eine Packliste bewährt, die ich hier weiter geben will – in der Hoffnung, dass sie Dir vielleicht auch hilft.

Nachfolgend alles, was ich für Strecken mit Selbstversorgung bis 600km einstecke:

Klamotten

Helmdas versteht sich von selbst
Radbrille… bzw. bei mir als Brillenträger ist es meine normale Brille. Als Schutz vor Insekten und Dreck ein Muss.
TrikotJe nach Wetter kurz oder lang oder nur ein dünnes T-Shirt wenn es richtig warm ist.
WesteWindabhaltend aber luftig, zudem noch in Warnfarbe – bei Brevets ein Muss.
kurze RadhoseOhne Polster wirds auf langen Strecken schwierig.
BeinlingeErsetzen die lange Hose, wenn es kühler ist und sparen damit Gepäck.
RegenjackeSo ziemlich das Wichtigste! Auch gut für die kalte Nacht.
RegenhoseSeit Erfahrungen im nasskalten Wetter muss sie dabei sein. Zudem auch der Notnagel, wenn es nachts zu kühl wird.
RegenüberschuheSiehe drüber. Bedenke: nasse Schuhe trocknen am schlechtesten von der Kleidung.
Handschuhe kurz/langdie kurzen für die Polsterung, die langen für kalte Nächte

Schutz und Hygiene

Sonnencreme30+ Bedenke: Nachschmieren auf verschwitzer Haut geht meist kaum sinnvoll.
PocremeOb man gleich damit startet oder erst bei Bedarf verwendet, kann jeder selber entscheiden, aber dabei sein muss sie. Hängt auch sehr von den Temperaturen ab, ob nötig. Nicht nur fettend sondern auch heilend hat sich bei mir bewährt.
Pflaster, ParacethamolNur für Notfälle!
Taschentücher, Feuchttücher, BrillenputztücherEine Wohltat, wenn man Zwischendurch für Erfrischung und Durchblick sorgen kann. Auch nach schmutzigen Reparaturen sehr hilfreich.

Technik

1 Vorderlicht, 2 Rücklichter… hinten sieht man ja schlecht, wenn eins ausfällt.
1 große PowerbankIch fahre (noch) ohne Nabendynamo. Aufgeladen werden müssen: Lampen, Navi, Handy. Mir reichen 25000 mA.
Netzteil und KabelBei langen Strecken, um die Powerbank im Cafe aufladen zu können. Damit es nicht zu lange dauert, ein Kombi mit hoher Ladeleistung verwenden!
Navi… natürlich mit drauf geladener Strecke
SmartphoneAuch hier die Strecke drauf laden … und die Kontrollpunkte. Eventuell ist für die Kontrollen der Checkpoints noch eine App nötig?
Kopfhörer… für die langen Nächte, OpenEar natürlich. Wichtig: vor der Fahrt ggf. Musik/Podcasts runterladen für Offline-Hören.

Fürs leibliche Wohl

SchnittenGanz wichtig, der Magen braucht gewohnte leckere Nahrung.
Obst/GemüseFür mich immer dabei:
– geschnittene Äpfel
– Cherrytomaten
– Gurke
(Sachen, die auch nach langem durchgeschüttelt werden nicht matschen)
RiegelSchon ausgepackt und in Häppchen geschnitten.
NüsseNussmix
Wasser (2 Trinkflaschen)Der eine braucht mehr, die andere weniger.
ElektrolyteFür ab und zu mal mit ins Wasser mischen.
NotriegelIrgendwo ganz unten in der Tasche um nächtlichen Hungerast bei Versorgungsengpass zu überstehen. Irgendwann macht auch der letzte Laden zu und keine Tankstelle in Reichweite.
ColaIrgendwann unterwegs kaufen aber als Notfall dann immer eine in Reserve halten. Bei Müdigkeit Powernap oder Cola.

Taschen und Co

LenkertascheHab ich mein Futter drin, ganz praktisch um unterwegs griffbereit immer versorgt zu sein.
ArschraketeDa dann alles, was man seltener braucht.
RahmentascheExtra Stauraum für die ganz langen Strecken oder wenn das Wetter zu wechselhaft und mehr Klamotten nötig.
FahrradschlossEin dünnes Kabelschloss, welches zwar keinem Werkzeug standhalten könnte aber das ‚Mitnehmen‘ vorm Supermarkt verhindert.

Sonstiges

Ausländisches GeldBei mir meist tschechisches, da hier die Touren fast alle ins tschechische gehen.
WerkzeugDas ist einen extra Beitrag wert, stay tuned!

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